b*nature · Vorfahrt für den Igel
Igelgarten
Sichere Wege, natürliche Nahrung und ungestörte Rückzugsorte: So wird dein Garten igelfreundlicher.

Garten-Check: zwölf Schritte für Igel
Viele Maßnahmen kosten wenig und brauchen vor allem etwas Gelassenheit beim Aufräumen. Schon einzelne Punkte machen einen Garten sicherer und attraktiver für den Igel.
Tipp 1 von 12
Gift im Garten: was Igeln schadet
Gift trifft Igel oft auf Umwegen: über vergiftete Beutetiere oder weil ihnen die Nahrung fehlt. Am sichersten ist ein Garten ganz ohne Gift.
Schneckenkorn
Mittel mit Metaldehyd sind für Igel besonders gefährlich: Sie fressen vergiftete Schnecken oder die Körner selbst. Auch mildere Mittel nehmen ihnen Nahrung. Besser Schnecken absammeln und Beete mit Barrieren schützen.
Rattengift
Köder werden auch von Schnecken und Käfern angefressen. Über diese Beutetiere kann das Gift in Igel gelangen. Köder nur in geschlossenen Köderboxen und möglichst durch Fachleute einsetzen.
Insektizide und Unkrautvernichter
Sie vernichten Käfer, Raupen und andere Beutetiere und nehmen dem Igel so die Nahrung.
Chemikalien und Reste
Farb- und Lackreste, Holzschutz- und Frostschutzmittel verschlossen und außer Reichweite aufbewahren.
Freie Wege für stachelige Nachbarn
Im Projekt „Vorfahrt für den Igel“ verbinden wir Gärten und Grünflächen zu Igelstraßen. Schulen, Gemeinden und Privatpersonen können gemeinsam sichere Igeldurchgänge mit Plaketten und passenden Tunneln entwickeln.
Igelstraßen-Projekt entdeckenFachwissen zum Weiterlesen
Weiterführendes Fachwissen zu Lebensraum, Durchgängen und Warnzeichen. Die Quellen ersetzen keine Untersuchung des Tieres.